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Schlüsselfertiges Bauen

Am 04/02/2015
Gebäude der Zukunft
Mit Passivhäusern wohngesund, kostengünstig und nachhaltig leben
 
Energie- und Strompreise steigen kontinuierlich. Beim Bauen entsprechende Vorkehrungen zu treffen, ist Trend und im Rahmen der EnEV (Energieeinsparverordnung) zunehmend Pflicht. Immer mehr Bauherren entscheiden sich daher für ein Passivhaus. Ziehen Häuslebauer, Planer und Bauträger an einem Strang und arbeiten mit entsprechend zertifizierten Produkten, gewährleistet das eine positive Ökobilanz. Im Ergebnis entsteht ein Haus, das über Jahre hinweg zukunftssicher, energieeffizient, wertstabil und wohngesund ist. 
 
Wer ein Passivhaus bauen möchte, sollte bei Planung und Ausführung auf den richtigen Partner setzen. Denn hier ist Schnittstellenkompetenz gefragt. Erst im Zusammenspiel der einzelnen Gewerke entsteht ein Haus zum Wohlfühlen, das über Jahre hinweg eine zukunftssichere Investition ist. Die Baufamilie Steinbacher hat sich deshalb für einen Komplettanbieter entschieden. „Für uns war klar, dass das Haus schlüsselfertig sein muss und zwar vom Keller bis zum Dach“, betont Herr Steinbacher. „Das funktionierte bei unserem Anbieter prima. Wir wurden durchweg kompetent beraten – vom Entwurf bis hin zur Schlüsselübergabe. So hatten wir die Sicherheit, dass uns bei allen Entscheidungen die fachliche Expertise zur Seite steht. Wir haben etwa eine zweite Tür als Zugang zur Garage geplant, für die spezielle Brandschutzbestimmungen gelten. Bei einem Passivhaus soll jedoch so wenig wie nötig in die Gebäudehülle eingegriffen werden. Die Projektverantwortlichen fanden einen T-30-Bausatz, der dann extra für uns angepasst wurde und dennoch alle Kriterien nach Passivhausstandard erfüllt.“ 
Nicht nur beim Energiestandard setzte Familie Steinbacher auf nachhaltiges Bauen. Ein Holzhaus sollte es sein. „Uns überzeugte der ökologische Gedanke, die Baubiologie und vor allem die wohngesunde und angenehme Raumatmosphäre, welche die diffusionsoffenen Wände eines Holzhauses bieten“, erklärt Herr Steinbacher seine Entscheidung für ein Gruber Naturholzhaus. Der Wandaufbau ohne Folien sorgt dafür, dass die Wände je nach Bedarf und Jahreszeit Luftfeuchtigkeit speichern oder abgeben. Das verbessert das Raumklima erheblich. 
Eingelebt hat sich die Familie Steinbacher schneller als gedacht. Das lag nicht zuletzt an der Gemütlichkeit. Ein Kamin mit Wasserführung sorgt für zusätzlichen Wohnkomfort und ergänzt zusammen mit einer Fotovoltaikanlage das Energiekonzept. Damit wird das Passivhaus faktisch zu einem Plus-Energiehaus. „Die Kombination von hervorragend gedämmten Häusern mit PV-Anlagen ermöglicht eine enorme Unabhängigkeit. Die Solarstromanlage, ergänzt mit schlauer Regelung und Speicherung, betreibt Heizung, Kühlschrank und Waschmaschine und deckt so den wesentlichen Teil des Energiebedarfs. Ja, sogar für ein zukunftsweisendes Elektroauto liefert ein solches Konzept noch genügend Strom“, so der Effizienzhausexperte Manfred Pfauntsch von Gruber Naturholzhaus. 
Zukunftssicherheit spielte für Familie Steinbacher auch eine große Rolle. „Für mich war es wichtig, auch in 20 Jahren noch ein Haus auf einem energetisch hohen Level zu besitzen. Dies hat sicherlich auch Vorteile für einen eventuellen Verkauf. Deshalb habe ich mich für ein Passivhaus entschieden“, sagt Herr Steinbacher. Heute ist für die Familie klar: Die Entscheidung war richtig. Auf den hohen Wohnkomfort und den geringen Energiebedarf möchte die Familie nicht mehr verzichten.
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