Terrassendach „light“

Eine Pergola definiert der Duden als Laubengang. Heute begegnet uns das Wort, das vom lateinischen „Pergula“ für Vor- oder Anbau abstammt, besonders häufig im Zusammenhang mit Markisen. Die sogenannten Pergolamarkisen führen das Sonnenschutztuch nicht über Gelenkarme, sondern über seitliche feste Profile, die an der vorderen Kante auf am Boden befestigten Aluminiumstützen ruhen. Diese Art der Konstruktion bietet einige praktische Vorteile: Die Wandbefestigung kann weniger aufwendig ausfallen, da sie eine geringere Belastung als bei freitragenden Gelenkarmmarkisen aufnehmen muss. Zudem bietet sie eine höhere Standfestigkeit und Windstabilität. Bei der technischen Ausstattung der Markise gibt es verschiedene Varianten.
     

Manche Modelle besitzen eine Zip-Tuchführung in den seitlichen Profilen. Das heißt, die Bespannung wird über die gesamte Tuchlänge nach dem Reißverschlussprinzip fest geführt. So bleibt das Tuch in jeder Situation straff gespannt. Auch die Windsicherheit verbessert sich nochmals. Angenehmen Komfort bieten zudem Vario-Säulen, die sich in der Höhe verstellen lassen. Damit kann das Sonnenschutzdach an der Vorderkante abgesenkt werden, um zum Beispiel die Strahlung der tief stehenden Sonne besser abzuhalten. djd